April

April, April, dein Haus steht still,

wenn die Omi kommen will.

Der Himmel grau, der Wind ganz sacht,

doch Omi kommt – wer hätt’s gedacht?

Sie klopft ans Tor, tritt leise ein,

bringt Kuchen mit und Sonnenschein.

Der Regen prasselt, stört sie nicht,

denn Lachen füllt das trübe Licht.

Sie packt ihr Strickzeug aus und lacht,

erzählt von Streichen, spät bei Nacht.

Von Zeiten, wild und ungezähmt,

wo selbst der Lehrer sie beschämt.

Die Zeit vergeht, der Tag wird spät,

doch Omis Wärme bleibt bestet.